Trotz Luxation des Ellenbogens wieder nach Hause geschickt
- Pro:
- Freundliche Mitarbeiter
- Kontra:
- Totale Fehleinschätzung des Arztes. Falscher Bericht
- Krankheitsbild:
- Ellenbogen Luxation
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich bin mit meiner Tochter und meiner Enkelin in die Notaufnahme gefahren,nachdem meine Enkelin( 2Jahre) plötzlich starke Schmerzen im Arm hatte und diesen angewinkelt vor dem Körper hielt und ihn nicht mehr bewegen konnte. Nach Rücksprache mit der 116117 wurde uns geraten, in das Schleswiger Krankenhaus zu fahren, da dort ein Kinderarzt vor Ort wäre. Nach der Untersuchung eines Arztes ( übrigens kein Kinderarzt) und Röntgen wurde uns gesagt, dass sie wohl eine Prellung hätte( obwohl mehrfach betont wurde,dass sie nicht gestürzt wäre, sondern der Schmerz entstand, nachdem sie einen Gegenstand mit angewinkelten Ellenbogen, auf den Tisch stellte)und wir ihr einen Schmerzsaft geben sollen und am nächsten Tag hätte sie das bestimmt vergessen. Am nächsten Tag fuhr meine Tochter mit ihr zum Kinderarzt, da sie immer noch stärkste Schmerzen hatte und den Arm nach wie vor nicht bewegen konnte. Dort stellte sich heraus, dass der Ellenbogen ausgekugelt war. Die Kinderärztin konnte das wieder einrenken. Sehr traurig, dass meine Enkelin über 18 Stunden diese Schmerzen erdulden musste. Hätte man einen Kinderarzt hinzugezogen und meiner Tochter richtig zugehört, wäre ihr dies erspart geblieben.

